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Forschung und Entwicklung

Renishaw setzt auf Forschung und Innovation.

Unser langfristiges Engagement: Forschung und Entwicklung stehen bei uns stets im Mittelpunkt. In der Regel investieren wir rund 14 bis 18 Prozent unseres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung. Damit sichern wir unsere Marktführerschaft in verschiedenen Technologiesegmenten.

Forschung und Entwicklung – ein langfristiges Engagement:

Bei Renishaw stehen Forschung und Entwicklung stets im Mittelpunkt. In der Regel haben wir rund 14 bis 18 Prozent unseres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung investiert. Damit haben wir unsere Marktführerschaft in verschiedenen Technologien behauptet. „Innovation steht bei jedem unserer Geschäftsvorgänge, sei es von den Produkten, die wir fertigen, über die Prozesse für deren Entwicklung und Herstellung, bis hin zu der Art und Weise, wie wir Dienstleistungen für unsere Kunden erbringen, stets im Mittelpunkt“, erläutert Sir David McMurtry, Chairman und Chief Executive.

Wesentliche Stärken in neuen Bereichen einsetzen

Konfokales Raman-Mikroskop inVia

Die Technologie der Raman-Spektroskopie, die in so unterschiedlichen Industrien wie Pharma, Forensik, Halbleiter und Chemie verbreitet eingesetzt wird, trägt nun dazu bei, Renishaws Diversifizierungsstrategie auch im Gesundheitssektor zu unterstützen. Dort entwickeln wir für Anwendungen in der Forschung derzeit Technologien für die Spurenerkennung und -analyse, die auf der oberflächenverstärkten Resonanz-Raman-Spektroskopie (SERRS) basieren. Möglich wurde dies durch die erfolgreiche Zusammenführung zweier unterschiedlicher Technologien, die aus Forschungsprojekten an der Strathclyde University (SERRS) und der Southampton University (Klarite-Substrat) erwachsen sind.

Fortschritte in der Koordinatenmesstechnik

REVO Getriebemessungen

Ein weiterer geschäftlicher Erfolg ist unser REVO® 5-Achsen-Messkopf für Koordinatenmessgeräte (KMGs), der mit vier internationalen Preisen für Innovation ausgezeichnet wurde.

Mit einer Entwicklungszeit von über zehn Jahren stellen die optischen Messsysteme hier eine wichtige Komponente dar. Dabei konnte Renishaw enorm von der Zusammenarbeit mit der Heriot-Watt University profitieren, die Optiken mikroproduzieren können.

McFarland erklärt jedoch: „Wie die Raman-Spektroskopie ist das REVO Produkt ein weiteres Beispiel dafür, wie häufig unterschätzt wird, Forschungsprojekte in zeitlichen Dimensionen vom ersten Konzept bis zur kommerziellen Produkteinführung zu betrachten – für ein Unternehmen dreht sich alles um die erfolgreiche Vermarktung. Nach der Markteinführung kann sie aber noch weitere fünf Jahre auf sich warten lassen, besonders dann, wenn es sich um ein wirklich innovatives Produkt handelt.“ 

Unsere Perspektive ist langfristig

Bei Renishaw hat es sich bewährt, sich in Bezug auf technische und forschungsbasierte Projekte langfristig zu orientieren. Wie aber unser Group Engineering Director, Geoff McFarland, betont: „Man benötigt einen sehr enthusiastischen Glauben an die endgültige Wirtschaftlichkeit der Technologie und starke Nerven, da der Zeitraum zwischen der jungen Technologie und der kommerziellen Produkteinführung oftmals doch sehr lange sein kann."

Ein gutes Beispiel hierfür ist unsere Raman-Spektroskopie, die eingesetzt wird, um die Zusammensetzung und Struktur von Stoffen zu analysieren und die in den achtziger Jahren in Zusammenarbeit mit der Leeds University entwickelt wurde.

Wir haben lange Zeit mit uns gerungen, ob wir diese Technologie aus der Laborumgebung nehmen und zu einem Produkt machen sollten, das erfolgreich in größeren Stückzahlen produziert und dann in einen echten Geschäftserfolg verwandelt werden konnte.

Diese Idee hat sich jedoch nun bezahlt gemacht – als das verarbeitende Gewerbe im Jahr 2009 weltweit von der Konjunkturabkühlung in Mitleidenschaft gezogen wurde, war dies unsere einzige Produktlinie, die weitere Zuwächse verzeichnete.

Die Rolle der Universitäten

Im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten pflegt Renishaw enge Beziehungen zu Universitäten. Aus unseren wichtigsten Messtechnik-Produktlinien haben wir erhebliche Erfahrung in der Mechatronik gewonnen, ein Gebiet, auf dem wir zunächst selbst forschen möchten, um dann andere Einrichtungen einzubinden, die uns außerhalb dieser Spezialisierung unterstützen könnten.

Deswegen haben wir beispielsweise in den letzten Jahren mit der Bath University in der Werkstoffforschung und mit der Brunel University in der Beschichtungsforschung zusammengearbeitet.

Geoff McFarland fügt hinzu: „Derzeit arbeiten wir mit mehreren Universitäten zusammen, mit denen wir über viele Jahre Beziehungen aufgebaut haben. Wir konzentrieren uns auf das Vereinigte Königreich und verstehen dabei den persönlicher Kontakt als Schlüssel zum Erfolg. Auf diese Weise wird die Forschung optimal vorangetrieben und vertieft, um so den größtmöglichen kommerziellen Nutzen zu erlangen.“