Maschinenkalibrierung mit Geo Tec – einfach und schnellUm auf Dauer in der Fertigung die geforderte Qualität einzuhalten, müssen die Genauigkeiten der Fertigungseinrichtungen bekannt und dokumentiert sein. Dies gelingt nur durch wiederholtes Messen und Prüfen. Das dafür notwendige Laserrinterferometer-System XL-80 ist allerdings für Firmen, die das Gerät nur selten benötigen sehr kostenintensiv. Kleinere Maschinenhersteller und Fertigungsbetriebe lassen deshalb ihre Maschinen vorteilhaft von Dienstleistern regelmäßig messen und prüfen.
Werkstücke können allenfalls so genau sein wie die Maschine, auf denen sie bearbeitet wurden. Deshalb ist es für Fertigungsbetriebe entscheidend, die Genauigkeiten ihrer Werkzeugmaschinen - Bearbeitungszentren, Bohrwerke, Laser- und Wasserstrahlschneidmaschinen, - zu kennen und zu dokumentieren. Nur so können sie, insbesondere als Zulieferer der Automobilindustrie, die heute geforderte Qualität gewährleisten. Unabdingbar ist die Dokumentation der Maschinengenauigkeiten für die Zertifizierung nach den heute üblichen Kriterien. Allerdings ist speziell für kleinere Unternehmen das regelmäßige Messen, Prüfen und Dokumentieren der Genauigkeit ihrer Werkzeugmaschinen aufwändig und kostenintensiv. Das Beschaffen der geeigneten Messgeräte verursacht hohe Kosten. Die Messgeräte werden nur sporadisch und jeweils nur für kurze Zeiten eingesetzt. Das ist unwirtschaftlich. Dies gilt auch für kleinere Hersteller von Werkzeugmaschinen, die die benötigten Messgeräte zur Endabnahme und Dokumentation ihrer Maschinen ebenfalls nur für jeweils kurze Zeiten nutzen. Wirtschaftlicher Messen mit externen DienstleisternWesentlich besser und wirtschaftlicher messen, prüfen und dokumentieren kleinere Fertigungsbetriebe und Maschinenhersteller die Genauigkeiten ihrer Werkzeugmaschinen mit Hilfe externer Dienstleister. Beispielsweise die Geo Tec Messtechnik in Bempflingen hat sich auf diese Dienstleistung spezialisiert. Flexibel und innerhalb kürzester Zeiten kommen die Spezialisten in die Fertigungsbetriebe, um die Werkzeugmaschinen zu prüfen und die Ergebnisse zu dokumentieren. Bei Herstellern betrifft dies Maschinen nach der Endmontage. Fertigungbetriebe, beispielsweise Zulieferer der Automobilindustrie, lassen vorteilhaft sämtliche Werkzeugmaschinen in regelmäßigem Turnus bzw. auch nach einem sogenannten Crash messen, prüfen und dokumentieren. Dabei beraten die Dienstleister die Betriebe auch über notwendige Instandsetzungen, die sie, je nach Auftrag, auch selbst unverzüglich ausführen. Um flexibel und beweglich zu sein, bevorzugt Jürgen Emslander, Geschäftsführer und Inhaber der Geo Tec Messgeräte von der Renishaw GmbH, Pliezhausen. Dazu gehört das Laserinterferometer XL-80. Vorteilhaft ist vor allem der einfache, transportable Aufbau des Geräts. Bequem und einfach lassen sich die wenigen Komponenten transportieren und im jeweiligen Fertigungsbetrieb aufbauen und in Betrieb nehmen. Sie sind robust und praxisgerecht für den Einsatz in der Werkstatt. Absolut zuverlässige und vertrauenswürdige Ergebnisse
Bei einer typischen Prüfung einer Werkzeugmaschine misst man mit dem Laserinterferometer XL-80 die Positionsabweichungen der mechanischen Antriebselemente an zahlreichen Positionen über die gesamten Fahrwege der Maschinenschlitten. Anschließend kompensiert man sie steuerungstechnisch mit Hilfe von Korrekturdaten. Zusätzlich kann man mit dem Laserinterferometer die Geradheit der Schlittenführungen, die Ebenheit der Tische und die Winkligkeit der Bewegungsachsen untereinander messen. Einfache Handhabung
Besondere Vorteile für den Bediener hat die ausgereifte Software des Laserinterferometers. Sie läuft unter dem Betriebssystem Windows NT auf jedem üblichen Personal-Computer bzw. Laptop. Der Messablauf ist weit gehend vorprogrammiert. Bezogen auf die jeweilige Maschine gibt der Bediener lediglich im Klartext die erforderlichen Parameter vor. Dazu gehören u. a. die Fahrwege, die Anzahl zu messender Zwischenpositionen im gesamten Schlitten-Fahrweg und die Anzahl der Messdurchläufe. Danach läuft die Messung automatisch: Die Steuerung fährt die Maschinenschlitten auf die jeweiligen Positionen, z. B. in Abständen von 50 mm, das Laserinterferometer misst die exakte Position bei Genauigkeiten kleiner 1,1 µm/m und speichert die Daten. Manuelle Eingaben von Korrekturdaten entfallen
Darüber hinaus kürzt die Auswertesoftware den Aufwand zur Kompensation mechanischer Fehler durch die Steuerung. Sie stellt automatisch für nahezu jede heute übliche numerische Steuerung die Korrekturdaten in den benötigten Datenformaten bereit. Sie überträgt die Daten auf Tastendruck in den Kompensationsrechner bzw. -speicher der CNC-Steuerung. Das minimiert die Zeiten für den gesamten Mess- und Kompensationsablauf erheblich. Die ehemals üblichen manuellen Eingaben von Korrekturdaten an der CNC-Steuerung entfallen. Nach dem Kompensieren kann der Bediener einen weiteren Messablauf starten, um den Erfolg der Kompensation zu verifizieren. Zustand und Historie der Maschine wird dokumentiert
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