Einfache Installation und hohe Systemflexibilität
Die Einrichtung ist dank der speziellen Software von Renishaw ebenfalls völlig unkompliziert. Werkzeuge können in einer Entfernung von 300 mm bis 2,0 m je nach Oberflächenausführung des Werkzeugs, Maschinenumgebung und Installation geprüft werden. Das TRS2 eignet sich für den Einsatz auf einer Vielzahl verschiedener Maschinen, wenngleich er für eine Entfernung bis zu 1,0 m optimiert ist.
Das TRS2 von Renishaw ist das Nachfolgemodell des TRS1-Systems, welches weltweit erfolgreich auf Maschinen installiert wurde. Aufgrund der Verbesserung der einzigartigen ToolWise™-Technologie von Renishaw bietet das TRS2 eine noch zuverlässigere Werkzeugbrucherkennung und verkürztere Zykluszeiten im Vergleich zum TRS1-System .
Überprüfung einer Vielzahl an Werkzeugtypen
Ein Hauptvorteil dieser Verbesserung ist die Einsatzfähigkeit bei einer größeren Auswahl von Spindeldrehzahlen (200, 1000 und 5000 U/min), sodass noch mehr unterschiedliche Werkzeugtypen in vielfältigsten Anwendungen geprüft werden können.
Durch die verschieden wählbaren Drehzahlen sind beispielsweise ebenso langsam- wie hoch drehende Werkzeuge sicher erkennbar und somit wird kostbare Zeit eingespart. Die Erkennung kleiner, dunkler Werkzeuge ist nun zuverlässiger, und das TRS2 kann eine breitere Palette von Werkzeugen mit festem Kern einschließlich Bohrer, Gewindebohrer, Schaftfräser, Langlochfräser und Radiusschaftfräser prüfen.
Zuverlässige Werkzeugkontrolle durch Reflexionserkennung
Konventionelle berührungslose Werkzeugbrucherkennung basiert darauf, dass entweder der Laserstrahl unterbrochen wird (Werkzeug OK) oder beim Empfänger ankommt (Werkzeug gebrochen). Hierin unterscheidet sich das TRS2-System, denn es verwendet die einzigartige Werkzeugerkennungselektronik, der ToolWise™-Technologie, um das Vorhandensein eines Werkzeugs durch Analyse des vom rotierenden Werkzeug reflektierten Lichtmusters zu ermitteln. Zufällige Reflektionen durch Kühlschmierstoff oder durch Metallspäne werden dadurch ignoriert.
* abhängig vom Zustand der Werkzeugoberfläche, den Umgebungsbedingungen in der Maschine und der Installation.